The Zoth Ommog Years
Anfang 1997 folgte konsequenterweise das erste full-length Album, welches ebenfalls „Shadowland“ hieß. Die Fachpresse zeigte sich begeistert:
„Equatronic.[..] suchen mit ungewohnten wie frischen Ideen nach neuen Nuancen in ihrem Genre.“ ZILLO
„Sie sind einfach besser, als andere, so einfach kann die Welt manchmal sein.“ ORKUS
1998 schrumpften sich EQUATRONIC zum Duo zurecht und spielten in dieser Formation den zweiten Longplayer „Motivation“ ein, mit dem die Band ihre musikalische Bandbreite noch weiter auffächern und ihre herausragendsten Qualitäten, nämlich ihre klassisch ausgebildeten Stimmen und das Gespür für zeitlose, eingängige Melodien noch intensiver einbringen konnte. Fast wie auf einem Sampler wechseln sich auf dieser Platte zerbrechliche Balladen mit härteren elektrischen Beats ab, stehen hymnische Arrangements stimmig neben fröhlichen Popsongs. So blieb es nicht aus, daß EQUATRONIC auf beiden Seiten des Atlantiks begehrte Songlieferanten für wichtige Szene-Sampler wurden. Ob in Deutschland auf den jeweiligen CD-Erstveröffentlichungen der Fanzines e-lectic und re-flexion, oder in den USA auf diversen Tribute-Compilations der Labels Synthphony oder Hypnotic, ob Eigenkomposition oder mit Liebe gemachte Coverversion: Stets zählen EQUATRONIC Tracks zu den Alben-Highlights.
Abgerundet wird die EQUATRONIC Discographie durch Remixes für Genrekollegen wie Echo Image, Tristraum oder Point of View.
Auch als Live-Act haben sich EQUATRONIC eine treue Fangemeinde erobert. Olivers exzentrische Bühnenpräsenz schlug die Besucher der „Back to the Eighties“ Tour (zusammen mit Zoon Politicon und den Electro-Helden Psyche) anno 1999 noch immer in den Bann.